Hi! Ich bin Maria 👋

Ich bin eine Montessori Mom

Also eigentlich bin ich eine ganz gewöhnliche Mutter von zwei Kindern, die nebenher auch arbeitet und versucht den ganz normalen Familienwahnsinn im Griff zu behalten.

Was mich von anderen Müttern unterscheidet?

Ich habe vor 6 Jahren Montessori-Pädagogik entdeckt und war so begeistert davon, dass ich meinen Sohn (und mittlerweile meine Babytochter) danach erziehe.

Das bedeutet, dass respektvolle Kommunikation auf Augenhöhe mit meinen Kindern oberste Priorität hat (und ja, manchmal nervt’s nicht einfach „Weil ich das so sage“ zu brüllen), meine Kinder viele Freiheiten und Entscheidungsspielräume bekommen (nicht dasselbe wie Permissive Parenting) und Gäste meist finden, dass unser Haus etwas seltsam eingerichtet ist (um unseren Kindern mehr Selbstständigkeit zu ermöglichen).

Es bedeutet auch, dass ich dadurch meine Mutterrolle anders lebe. Nämlich als „Coach“ und Begleiterin meiner Kinder bei ihrer Entwicklung und das ist etwas, was mich sehr viel mehr erfüllt.

Montessori Mom vor Kinderbildern
Montessori Mom mit Sohn

Von Null zur Montessori Mom

Jede Schwangere erlebt diesen einen besonderen Moment. Den Moment, wenn ihr schlagartig bewusst wird, wie unvorbereitet sie darauf ist, Mutter zu werden.

Mein besonderer Moment kam, als ich im 3. Monat schwanger war und mir eine Freundin ihr Baby in die Arme legte. Denn ich hielt zum ersten Mal in meinem Leben ein Baby!

Unglaublich, wie unvorbereitet wir auf das Elternsein sind!

Wir gehen zur Schule, machen einen Führerschein, studieren oder machen eine Ausbildung. Aber wenn wir Kinder bekommen, werden wir vollkommen ins kalte Wasser geworfen?!

Also organisierte ich mir meine eigene „Elternschule“, verbrachte Tausende von Stunden, oft bis tief in die Nacht, mit dem Lesen von Ratgebern, Recherche in alten Blogartikeln, machte mir Notizen beim Podcast-Hören und zahlte für Onlinekurse. (Wenn ich jetzt daran denke, kann ich es selbst kaum fassen, wie ich die Zeit dazu gefunden habe.)

Und ich fing an, das gelernte Zuhause mit meinem Sohn anzuwenden. Ab dem ersten Tag machte es einen spürbaren Unterschied! Wenn ich ihn zum Beispiel wickelte, kündigte ich meine Handlungen an, erklärte, was ich da tue, benannte die Dinge beim Namen und ließ ihn auch „mithelfen“. Mein Sohn war entspannter und kooperativer als je zuvor.

Montessori funktioniert einfach für unsere Familie

Für uns ist Montessori zu einem Lifestyle geworden.

Und das Beste daran:

Es ist kein festes Dogma, sondern ein Werkzeugkoffer für Kindererziehung, der individuell auf den Charakter, die Interessen und Talente deines Kindes angewandt werden kann.

Das Ziel? Selbstwirksamkeit (meine Worte, nicht die von Maria Montessori).

Selbstwirksamkeit ist das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Aufgaben oder Herausforderungen erfolgreich zu meistern. Sie führt zu hoher Problemlösungsfähigkeit, mehr Ausdauer, hoher intrinsischer Motivation und einer positiven Einstellung gegenüber Misserfolgen.

Und die hohe Selbstständigkeit meiner Kinder hat den angenehmen Nebeneffekt, dass ich mehr Freiräume habe und eine entspanntere Mutter sein kann. Glückliche Mutter = glückliche Kinder.

Das hier ist der Blog, den ich vor 6 Jahren hätte schreiben sollen. Ich möchte mein Wissen, all die hilfreichen Ressourcen und unsere Erfahrungen mit Montessori im Alltag teilen.

Ich bin keine Montessori-Pädagogin und wir leben eher Montessori-inspiriert. Das hier ist mein ganz persönlicher Montessori-Weg und ich nehme dich gerne mit. Dabei zeige ich viele private Bilder aus unserem Leben, möchte aber die Gesichter meiner Kinder nicht allzu offen zeigen. In dem Fall nutze ich Fotos von Dritten.